Vom Leben und Tod – Von Fruchtbarkeit und Erotik

Der Apfel

Apfel-Zimt Marmelade

 

Der Apfel stammt botanisch aus der Familie der Rosengewächse und gilt mit seinen über 55 Arten in Europa, Asien und Nordamerika als heimisch.
Schon in der Antike hatte der Apfel große Bedeutung. Von Plinius wissen wir, dass die Römer über 30 verschiedene Sorten kannten.

Seine große Bedeutung für uns wird aus der Tatsache ersichtlich, dass wir viele andere Dinge mit Äpfeln vergleichen, beispielsweise Erdäpfel, oder Apfelsinen, nicht jedoch Birnen 😉
So tragen oft Pflanzen, die apfelartige Früchte bilden, den Namen für Apfel in einem Teil ihrer lateinischen Bezeichnung.

Die Frucht des Apfelbaumes dient seit jeher als Nahrung und seine Blätter und Blüten finden Verwendung in Tees. Der Spruch „an apple a day keeps the dorctor away“ beschreibt im Volksmund auch seine heilende Wirkung. So wird dem Apfel aus medizinischer Sicht heilende und entschlackende Wirkung auf den den Verdauungsapparat zugeschrieben.

Symbol für Leben und Tod


Isaac Newton erlangte seine Erkenntnisse über die Schwerkraft unter einem Apfelbaum. Auch der Glaube, dass der Baum der Erkenntnis aus dem Schöpfungsmythos der Bibel eine Apfelbaum sei, setzte sich durch.

Der Apfel wurde so zu einem Symbol von Leben und Tod. Einerseits drohte Adam und Eva durch den Verzehr der Früchte des Baumes der Erkenntnis der Tod, andererseits das Versprechen auf ein mit Erkenntnis „erweitertes“ Leben. Und tatsächlich brachte die Frucht die Sterblichkeit einerseits, aber auch die Geburt der Menschheit im Gesamten und die Fähigkeit Unterschiede zwischen Gut und Böse zu erkennen. Die Lateinische Bezeichnung für Apfel ist übrigens „malum“, was übersetzt nichts anderes als „das Schlechte“ oder „Übel“ bedeutet.

Auch in der griechischen Mythologie spiegelt sich im Symbol des Apfel sowohl das Leben als auch der Tod wider. So musste Herakles, um seine Sterblichkeit zu überwinden mehrere Aufgaben erledigen. Eine davon bestand darin, die Goldenen Äpfel, ein Hochzeitsgeschenk von Mutter Erde an Hera, aus den Gärten der Hesperiden zu stehlen, was ihm mit List auch gelang.

Auch die Märchen spiegeln die Bedeutung des Apfels wieder, beispielsweise todbringend im Märchen „Schneewittchen“ oder aber im Märchen „Frau Holle“, wo das Schütteln der Apfelbäume als Initiationsritus interpretiert werden kann, der bestimmt, ob eine Frau bereits in der Lage ist, eigenständig einen Haushalt zu führen.​

 

Symbol für Fruchtbarkeit, Weiblichkeit und Erotik

Eine weitere griechische Sage erklärt den Begriff „Zankapfel“. Eris, die Göttin der Zwietracht, die zu einem Fest der Götter nicht eingeladen wurde, schickte einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „Der Schönsten“ an die Festgemeinde. Da um den Apfel gestritten wurde, setzte Zeus den Sterblichen Paris als Schiedsrichter ein. Hera versprach ihm Macht und Athen Weisheit und Ruhm. Paris entschied sich jedoch für Aphrodite, die ihm die Gunst der schönsten Frau versprach. So wird der Apfel zur Liebesfrucht und zum Symbol für Erotik und Weiblichkeit und Fruchtbarkeit.

Der Apfel hat auch Bedeutung in zahlreichen Fruchtbarkeits- und Liebesritualen. So war es nach den Solonischen Gesetzen brauch, das bei Hochzeiten das Paar gemeinsam einen Apfel verzehrt

Erotische
Apfel-Zimt Marmelade

Äpfel (am besten aus dem eigenen Garten)
Zimtrinden
Zucker
Geliermittel
etwas Zitronensäure

Der industrielle Raubbau am Apfel

Im Rahmen der Globalisierung werden Äpfel von der Heilspeise zum lieblosen Industrieprodukt. Einheitssorten, die für den Produktionsprozess und für unsere Gaumen optimiert werden, verlieren ihre Heilwirkung, billigst gezüchtet in anderen Teilen der Erde unter Missachtung der Arbeiterinnen und Arbeiter und der Umwelt, verschifft über die ganze Welt.

Pflegen wir die Sortenvielfalt wieder.
Kaufen wir bei den heimischen Obstbauern.
Schmecken wir die Vielfalt.
Pflanzen wir selbst einen Obstbaum in den Garten.
Freuen wir uns über die Heilwirkung des Apfels.

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